Die Wohnmobilarten

Das Spektrum bei Campingfahrzeugen ist groß, es reicht vom bescheidenen Mini-Camper bis zum Luxus Liner. Sowohl das eine als auch das andere Ende des Spektrums lasse ich außen vor. Mini-Camper wie ausgebaute Pick Ups sind mir zu eng, Luxus-Liner sind mir zu groß, zu protzig und zu teuer. Folge dessen befasse ich mich mit den Modellen, die in den Verkaufszahlen auch vorne stehen.

Der Markt unterscheidet hier vier Kategorien:

  • Campingbusse/Kastenwagen
  • Teilintegrierte Wohnmobile
  • Wohnmobile mit Alkoven
  • Integrierte Wohnmobile

Ich folge dieser Klassifizierung nicht ganz und erweitere sie um eine zusätzliche Kategorie, in dem ich zwischen Campingbussen und Kastenwagen unterscheide. Der Grund dafür wird in der nachfolgenden Darstellung klar.

Campingbusse

CampingbusDer typische Campingbus ist für mich der VW Bus und hier natürlich die Ikone T3. Dazu zählt aber z.B. auch die V-Klasse von Mercedes-Benz. So sehr ich insbesondere den VW Bus mag, für mich sind Campingbusse jedoch keine Wohnmobile, und Wohnmobilisten wollen die Besitzer solcher Fahrzeuge auch bestimmt nicht sein.

Campingbusse sind handliche und wenige Fahrzeuge, die ihre Besitzer überall hinbringen, in denen man auch pennen kann, denen aber bestimmte Komponenten fehlen, die ein voll alltagstaugliches Wohnmobil ausmachen. Es fehlen Toilette und Dusche und die Staumöglichkeiten sind vergleichsweise gering. Es existiert i.d.R. nur eine kleine Kochgelegenheit und oft muss man sich zwischen Sitzen und Liegen entscheiden, weil der Platz fehlt. Auch die Stehhöhe ist gering und der typisch große Mitteleuropäer muss sich in ständig gebeugter Haltung im Fahrzeug bewegen.

Weil diese Fahrzeuge keine voll ausgestatteten Wohnmobile sind, lasse ich sie bei der weiteren Betrachtung außen vor. Dies soll in keinster Weise eine Abwertung von Campingbussen darstellen. Die Zielgruppe ist halt eine andere. Demzufolge führe ich auch keine Vor- und Nachteile dieser Fahrzeugkategorie auf.

 

Kastenwagen

Kastenwagen werden am Markt auch als VAN und aktuell als CUV (Caravaning Utility Vehicle) bezeichnet. Mit dem Kastenwagen starten die vollwertigen Reisemobile. In sie zaubern die Wohnmobilhersteller alles rein, was man für ein unabhängiges Camperleben an Grundausstattung braucht: Eine kleine Sitzecke mit einem Tisch (Dinette genannt), eine Küche mit meist einem 2 Flammen Gasherd, ein Spülbecken, ein Kühlschrank, ein Bad mit Toilette und Dusche, Schlafgelegenheiten, eine Heizung sowie Stauräume in (Hänge-)Schränken und im Kofferraum, dem sogenannten Keller.

KastenwagenKastenwagen sind Transporter und Busse, die mit normaler Ausstattung an die Wohnmobilhersteller geliefert werden. Dann wird erst einmal fleißig geschnitten. Die Rückwand des Fahrerhauses wird entfernt und Aussparungen für Fenster werden in Seitenwände, in die Hecktüren und in die Dächer geschnitten. Nach der Montage der Fenster beginnt im Innenraum des Fahrzeuges der Ausbau zum Wohnmobil. Es wird gedämmt, verkabelt, verkleidet, getischlert usw., bis das Werk vollbracht ist und an den Kunden ausgeliefert werden kann.

Kastenwagen sind geräumiger als Busse. Sie sind meist 2,05 Meter breit (m.W. mit Spiegeln), in der Länge gibt es sie ab 5 Metern bis ca. 6,40 Meter. Die Stehhöhe beträgt knapp 1,90 Meter. Einige wenige Hersteller bieten Fahrzeuge mit einer Innenhöhe von 2,10 Metern und noch etwas mehr an. In den 5 Meter-Modellen geht es natürlich enger zu als in denen ab 6 Metern. Dies geht primär dann zu Lasten der Betten, des Bades und der Küche.

Die Vorteile der Kastenwagen sind, dass sie leichter zu fahren, noch relativ wendig und handlich sowie eingeschränkt auch für Städtereisen verwendbar sind. Mit einem 6 Meter oder längeren Fahrzeug wird es natürlich in der Stadt schon schwieriger, einen Park- oder Stellplatz zu finden. Auch der Spritverbrauch liegt unter denen von teilintegrierten und integrierten Modellen sowie von Wohnmobilen mit Alkoven. Preislich liegen Kastenwagen sowohl beim Mieten als auch beim Kauf unter den (Teil-)Integrierten.

Ein Nachteil vom Kastenwagen ist, dass das Raumangebot etwas knapper bemessen ist als in (teil-)integrierten Fahrzeugen. Dies ist aber bei einem Fahrzeug von 6 Metern Länge und mehr vernachlässigbar, weil es dann dabei um 30 bis 35 Zentimeter Innenraumbreite geht. Die Höhe lassen wir dabei ´mal außen vor. Ein definitiver Nachteil ist, dass hinsichtlich der Karosserie der Wohnmobilhersteller mit dem Leben muss, was angeliefert wird. Dabei sind insbesondere die Schiebetür und die Hecktüren Schwachstellen, weil diese nicht in jedem Bereich ganz luftdicht sind. Aber dagegen kann eine Decke und/oder ein Vorhang helfen. Dann verfügt der Kastenwagen über keinen Doppelboden. Oftmals wird deshalb die Wintertauglichkeit des Fahrzeuges in Frage gestellt. Dies scheint aber nicht so dramatisch zu sein, denn bei YouTube habe ich viele Camper gesehen, die sich mit einem Kastenwagen auch bei Minustemperaturen herauswagen und so einen ganzen Urlaub verbringen.

Kastenwagen verfügen i.d.R. über zwei vollwertige Betten. Die Dinette und die Sitzbank können oftmals zu einem weiteren Bett umgebaut werden. Das ist aber in der Praxis nur für Familiennachwuchs interessant, der noch nicht allzu sehr in die Höhe geschossen ist. Verschiedene Hersteller bieten als Optionen auch Ausstelldächer an, wodurch eine zusätzliche Schlafgelegenheit geschaffen wird. Meine Meinung dazu: Ein Kastenwagen ist das geeignete Wohnmobil für zwei Personen oder ein Paar mit einem noch relativ kleinem Kind.

Komischerweise steht auf anderen Internetseiten häufig, dass Kastenwagen auf Basis eines Mercedes-Sprinter o.ä. angeboten werden. Das ist m.E. nicht so: Mercedes und VW/MAN drängen just als Basis für „High End-Modelle“ in den Markt. Das Standardfahrzeug für Kastenwagen war und ist der Fiat Ducato. Citroen holt mächtig auf und auch Peugeot - übrigens baugleich mit dem Citroen, da aus demselben Konzern – werden vermehrt als Basisfahrzeug eingesetzt.

Vorteile

  • Handlich und wendig
  • Geringerer Spritverbrauch
  • Günstigere Miet- bzw. Anschaffungskosten
  • (Bedingt) alltagstauglich (abhängig von Länge)
  • Ideal für Paare oder Paare mit einem kleineren Kind

Nachteile

  • Platzangebot geringer als bei (Teil-)Integrierten
  • Wintertauglichkeit teilweise eingeschränkt
  • Für Familien mit mehr als 1 Kid nicht geeignet
  • Stehhöhe i.d.R. geringer als bei (Teil)Integrierten

 

Teilintegrierte Wohnmobile

TeilintegrierterBei teilintegrierten Wohnmobilen erhält der Wohnmobilhersteller ein Basisfahrzeug vom Hersteller des Lieferwagens ohne Aufbau. Auch hier geht es in den meisten Fällen in Richtung Fiat Ducato und Citroen Jumper. Die hintere Wand der Fahrerkabine wird entfernt und der Aufbau, sozusagen die Kabine, sowie der Innenausbau wird komplett vom Wohnmobilhersteller vorgenommen.

Teilintegrierte Wohnmobile sind breiter als Kastenwagen (2,32 Meter) und haben eine Stehhöhe von ca. 2,10 Metern. Ihre Länge startet bei ungefähr 6 Metern und sie kann bis zu fast 8 Metern betragen. Dadurch wirken sie geräumiger, auch wenn das eigentliche Mehr an Raum bei gleicher Länge gegenüber Kastenwagen nicht so deutlich ausfällt.

Ein großer Vorteil eines Teilintegrierten ist, dass der Aufbau vom Wohnmobilhersteller vorgenommen wird. Damit kann er bei der Konzeption die speziellen Anforderungen eines Campingfahrzeuges besser umsetzen. So kann ein Doppelboden eingezogen werden, die Dichtigkeit der Tür im Aufbau ist gegenüber Kastenwagen verbessert, die ein oder andere Komponente wie das Bad kann großzügiger ausfallen und bei diversen Herstellern kann ein zusätzliches Hubbett bestellt werden. Insbesondere der Doppelboden erhöht natürlich die Wintertauglichkeit des Fahrzeugs. Was in jedem Fall bleibt, sind potenzielle Schwachstellen der Fahrerkabine, insbesondere im Bereich der Isolierung.

Der Ausstattungsumfang eines Teilintegrierten unterscheidet sich eigentlich nicht wesentlich von einem gut ausgestatteten Kastenwagen. Klar können Tisch und Bad ´mal ein wenig größer, der Herd 3-flammig sein. Es gibt aber keine grundsätzlichen Unterschiede.

Der Keller, bei teilintegrierten Fahrzeugen die Garage genannt, ist bei einem Teilintegrierten von der Seite zugänglich, da ein solches Reisemobil-Modell keine Hecktüren besitzt. Will man zur Garage Zugang von zwei Seiten, muss man meist Aufschläge bezahlen.

Die Bettenkapazität eines normalen Teilintergierten ist identisch mit der eines Kastenwagens: Er kommt mit Heckbetten und einer umbaubaren Sitzgruppe. Als Option kann bei vielen Herstellern ein zusätzliches Hubbett geordert werden, dass über der Sitzgruppe hängt. Zum Schlafen wird das Heckbett heruntergefahren, verdeckt damit die Sitzgruppe, bietet aber zwei zusätzliche Schlafplätze. In dieser Ausstattungsvariante ist ein Teilintegrierter durchaus für vier Personen ausgelegt, wobei die Frage offenbleibt, ob bei vier Personen auf so engem Raum nicht die Gefahr klaustrophobischer Anfälle besteht.

Natürlich gibt es bei teilintegrierten Modellen bei einigen Hersteller auch noch Alternativkonzepte hinsichtlich der Gestaltung des Innenraums. Ein Beispiel ist der Wegfall des Festbettes hinten, an dessen Stelle die Sitzgruppe tritt, und als Schlafgelegenheit dient ein Hubbett im vorderen Teil des Aufbaus.

Teilintegrierte Wohnmobile sind in der Anschaffung und auch bei der Miete teurer als Kastenwagen. Ist der Kastenwagen abhängig von der Größe zumindest noch bedingt alltagstauglich, so muss man dieses Merkmal dem Teilintegrierten absprechen. Da der Teilintegrierte "klobiger" ist, hat er auch einen höheren Luftwiderstand, was zu Lasten des Spritverbrauchs geht.

Vorteile

  • Größeres Raumangebot, insbesondere bei längeren Fahrzeugen
  • Verbesserte Wintertauglichkeit
  • Bei Kauf und Miete günstiger als Integrierte und Alkovenfahrzeuge
  • Spritverbrauch geringer als bei Integrierten und Alkovenfahrzeugen
  • Bei zusätzlichem Hubbett familientauglich
  • Teilweise verbesserter Komfortlevel, insbesondere hinsichtlich der Geräuschentwicklung beim Fahren

Nachteile

  • Keine Alltagstauglichkeit
  • Höherer Spritverbrauch gegenüber Kastenwagen
  • Bei Kauf und Miete teurer als Kastenwagen
  • Gegenüber Kastenwagen schwierigeres Fahrzeughandling

 

Wohnmobile mit Alkoven

AlkovenWohnmobile mit Alkoven sind im Prinzip teilintegrierte Fahrzeuge mit einem wesentlichen Unterschied: Das Dach ist höher gezogen, vorne hat das Fahrzeug im Dachbereich eine große Wölbung, eben der Alkoven, und der zusätzliche Platz bietet Raum für ein zusätzliches Festbett, das man über eine Leiter erklimmt.

Mit dem Alkoven wird das Reisemobil zu einem voll familientauglichen Wohnmobil. Vier Personen finden problemlos einen Schlafplatz. Es gibt sogar Modelle, die durch den Umbau der Sitzgruppe noch mehr Schlafplätze bieten. Wie war das mit der Klaustrophobie?

Hinsichtlich der Ausstattung ist eigentlich nicht mehr zu sagen, denn sie ähnelt der des teilintegrierten Fahrzeugs.

Das Mehr an Schlafplätzen durch den Alkoven bedeutet aber auch zwei größere Nachteile: Mit Windschnittigkeit hat das Design eines Alkoven-Modells nichts mehr zu tun und der Tankwart freut sich über höhere Umsätze. Auch ist ein Wohnmobil mit Alkoven schwieriger zu fahren. Wegen der größeren Höhe und dem zusätzlichen Festbett verlagert sich der Schwerpunkt und das macht sich insbesondere in Kurven bemerkbar. Streng genommen ist auch der Ein- bzw. Ausstieg in bzw. aus dem Alkovenbett ziemlich beschwerlich, da dieses Bett aber i.d.R. von Kindern genutzt wird, ist es eher ein Spaßfaktor.

Wohnmobile mit Alkoven sind tendenziell bei Kauf und Miete teurer als Kastenwagen und teilintegrierte Fahrzeuge.

Vorteile

  • Größeres Raumangebot, insbesondere bei längeren Fahrzeugen
  • Verbesserte Wintertauglichkeit
  • Bei Kauf und Miete günstiger als Integrierte
  • Familientauglich

Nachteile

  • Keine Alltagstauglichkeit
  • Höherer Spritverbrauch
  • Bei Kauf und Miete teurer als Kastenwagen und Teilintegrierte
  • Schwierigeres Fahrzeughandling
  • Potenziell Fahrzeuggewicht

 

Integrierte Wohnmobile

IntegriertDie Königsklasse der hier dargestellten Wohnmobil-Arten bilden die integrierten Wohnmobile. Dabei erhält der Wohnmobilhersteller vom Lieferwagenhersteller nur das Chassis ohne Fahrerhaus. Damit kann der Wohnmobilhersteller den gesamten Innenraum in sein Konzept integrieren und muss nicht das Fahrerhaus außen vorlassen.

Die eigene, hersteller-individuelle Front ist damit das eigentliche Kennzeichen integrierter Wohnmobile. Der Fahrerraum wird wesentlich großzügiger gestaltet, hat dabei die Breite und Höhe des restlichen Aufbaus und eine größere Frontscheibe wird integriert. Damit wirkt das Wohnmobil von innen wesentlich geräumiger und großzügiger. Auch die Isolierung des Frontbereiches ist, da vom Wohnmobilhersteller selbst vorgenommen, besser als die bei den anderen Wohnmobilarten.

Ein großer Vorteil des Integrierten Wohnmobils ist, dass der große Frontbereich für ein zusätzliches Hubbett genutzt werden kann. Damit wird diese Wohnmobil-Art zu einem voll familientauglichen Reisemobil, das bereits serienmäßig vier vollwertige Schlafplätze hat. Und irgendwie sieht ein integriertes Wohnmobil auch schöner aus als eines mit Alkoven.

Ansonsten unterscheiden sich integrierte nicht wesentlich von teilintegrierten Wohnmobilen. In der Länge und Breite sind sie meist identisch und auch die weiteren Einbauten unterscheiden sich in der Regel nicht.

Einen Punkt gilt es jedoch zu beachten: Mehr Platz, mehr Ausstattung, mehr Personen und mehr Gepäck bedeuten immer mehr Gewicht. Damit überschreitet der Teilintegrierte meist die 3,5 Tonnen-Grenze. Damit benötigen Führerscheininhaber, die „keinen alten Lappen haben“ und die ihren Führerschein nach 1999 erworben haben, einen Zusatz-Führerschein. Und wer mit über 3,5 Tonnen unterwegs ist, der muss sich an die Regeln für LKW halten. Dies gilt z.B. hinsichtlich Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote und Durchfahrtsverbote. Im Ausland kann auch die Höhe der Maut betroffen sein.

Darüber hinaus können die Wartungskosten bei einem integrierten Wohnmobil höher sein, als bei den anderen dargestellten Wohnmobilarten. Insbesondere der Motor mit seinen Komponenten ist für den KFZ-Mechatroniker schwerer zugänglich als beim Standardfahrerhaus. Und Zeit ist halt Geld.

Und auch beim Kauf oder bei der Miete eines integrierten Wohnmobils muss der Reisende tiefer in die Tasche greifen.

Vorteile

  • Großzügigerer Innenraum
  • Bessere Isolierung
  • Verbesserte Wintertauglichkeit
  • Familientauglich

Nachteile

  • Keine Alltagstauglichkeit
  • Höherer Spritverbrauch
  • Bei Kauf und Miete teurer als andere Arten
  • Erschwerte Wartung
  • Fahrzeuggewicht

Über den Grundriss eines Wohnmobils wird es einen separaten Artikel geben. An dieser Stelle muss ich aber kurz auf Thema Betten eingehen. Die beiden beherrschenden Arten im Wohnmobil sind Quer- und Längsbetten. Längsbetten kann man in Wohnmobilen ab einer Fahrezuglänge von 6 Metern bekommen, dann sind sie aber selten länger als 1,90 Meter. Besser wird es ab 6,36 Metern, denn da schafft es der ein oder andere Hersteller, zumindest eines der beiden Betten fast an die 2 Meter heranzubringen. Querbetten haben den Nachteil, dass man übereinander steigen muss. Außerdem sind sie im Kastenwagen für groß gewachsene Reisende zu kurz, denn der Innenraum ist wegen der Dämmung und Verkleidung deutlich weniger als 2 Meter breit.

Fazit

Der Markt bietet an, was der Verbraucher nachfragt. Von daher haben die dargestellten Wohnmobile alle ihre Daseinsberechtigung. Eine Empfehlung kann man nicht aussprechen. Kastenwagen und teilintegrierte Fahrzeuge sehe ich eher bei kleineren Reisegruppen von 2 Personen plus 1 Kind, während bei den Fahrzeugen mit Alkoven und bei den integrierten Modellen die Familie ins Spiel kommt. Am Ende ist es aber der eigene Geschmack und der Bedarf, der die Auswahl bestimmt. Und dann gibt es einen nicht zu vernachlässigenden Faktor: Das ist das für die Anschaffung zur Verfügung stehende Budget, das bei der Wahl des geeigneten Fahrzeugs oft eine natürliche Grenze setzt.

Wir reisen zu zweit. Anfangs tendierten wir eher zum teilintegrierten Fahrzeug. Für unsere Jungfernfahrt haben wir uns dann aber für einen Kastenwagen entschieden, weil dieser einen ähnlichen Komfort und eine ähnliche Größe wie ein vergleichbarer Teilintegrierter bietet. Wir sind gespannt, wie es uns gefällt und werden beizeiten darüber berichten.

 

Hinweise zu den verwendeten Bildern

Das Foto unter Campingbusse (VW Joker) stammt von Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license. Urheber: Norbert Schnitzler (own work).
Das Foto unter Kastenwagen (Citroen Jumper als Basis für Pössl 2Win-Wohnmobil) stammt vom Urheber CrazyD unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license.
Das Foto unter Teilintegrierte Wohnmobile (VAN TI) wurde von seinem Urheber Knaus01 in der Wikipedia auf Deutsch als gemeinfrei veröffentlicht. Dies gilt weltweit.
Das Foto unter Wohnmobile mit Alkoven (Knaus Alkoven-Wohnmobil „Sun traveller“) stammt von Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license. Urheber: Norbert Schnitzler (own work).
Das Foto unter Integrierte Wohnmobile (Adriatik Vision I 707 SG) stammt von Wikimedia Commons unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license. Urheber: Norbert Schnitzler (own work).

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